BDFaktuell 03 / 2017

AKTUELL:

Petition: Auch im Wald: Fakten statt Märchen - Wissenschaft statt Wohlleben 
Eine neue kontroverse Diskussion entsteht um den Förster und Buchautor Peter Wohlleben durch obige Petion. Hier der Link zu dem Videobeitrag Peter Wohlleben im Dialog mit Michael Krons am 08.11.2015.
Unterstützen sie die Petition oder können sie Ansichten von Wohlleben folgen?

 

BDFaktuell 03 / 2017
Wer interessiert sich für uns Verwaltungsangestellte?

Der Vorstand

Diese Frage stellen sich mittlerweile die Verwaltungsangestellten des Landesbetriebes HessenForst. Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fühlen ihre Angelegenheiten stiefmütterlich von der Führungsebene behandelt. Um ein genaueres Bild von der Situation zu bekommen, hat der BDF im November eine Online-Umfrage für den Bereich der Verwaltungsangestellten durchgeführt.

Die Beteiligung war groß  und zeigt deutlich, wo dringender Handlungsbedarf besteht. 

Einige Punkte sind jetzt schon klar: Während sich die Verwaltungsangestellten in den Forstamtsgeschäftszimmern gut aufgehoben fühlen, ändert sich das Bild in Hinblick auf das Verhältnis zur Landesbetriebsleitung deutlich. Knapp 60 % der Teilnehmer und Teilnehmerinnen fühlen sich dort wenig bis gar nicht ernst genommen, weitere 30 % beantworten die Frage „Fühlen Sie sich ernst genommen von der Landesbetriebsleitung“ mit einem verhaltenen „eher ja“. Das wundert den BDF nicht.

So gibt es bis heute keine Aussage, wie es im Zuge des Projekts 2025 im Verwaltungsbereich konkret weitergeht, während es in der Vereinbarung mit dem Hauptpersonalrat bereits seit Anfang 2013 für alle anderen Berufsgruppen Zielzahlen gibt.

Ein großes Thema der Zukunft sind die Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten im Verwaltungsbereich. Hier kristallisiert sich im Zuge der Umfrage eine weit verbreitete Unzufriedenheit heraus. Dies umso mehr, als dass es sowohl Ausbildungs- als auch Entwicklungsmöglichkeiten in allen anderen Berufsgruppen gibt. Diese Benachteiligung schlägt deutlich auf die Stimmung der Angestellten zurück.

Ebenso wird zu wenig Transparenz empfunden, wenn neue Planungen in den Verwaltungsbereich eingreifen. Die derzeitige undurchsichtige Situation in diesem Bereich wird als Zukunftshindernis für eine gute Entwicklung des Betriebes wahrgenommen. Die Verwaltungsmitarbeiter und –mitarbeiterinnen wollen mitgenommen werden! Die ausreichende Einbeziehung in die Zukunftsplanungen wünschen sich fast 70 % der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Zumal  die Feststellung getroffen wird, dass viele Aufgaben auf die Forstämter verlagert werden oder neue Dokumentationspflichten entstehen, ohne dass sich dies in der Personalausstattung der Geschäftszimmer niederschlägt. Eine Entlastung durch abgeschlossene KVP-Prozesse (kontinuierliche Verbesserung der Prozesse) wird bisher nicht empfunden. Überlastungen entstehen durch nicht ausreichende Personalkapazitäten und damit  einhergehende fehlende Vertretungsregelungen.

Der BDF Hessen wird sich in den nächsten Wochen intensiv mit den Details, die sich aus der Umfrage ergaben, beschäftigen. Denn eines ist sicher: So kann es nicht weitergehen!

Wer sich in der Arbeitsgruppe, die sich mit den weiteren Schritten auseinandersetzt, engagieren möchte, kann sich beim BDF unter info@bdf-hessen.de melden. Nur wer sich aktiv engagiert, kann erwarten, dass sich etwas ändert!

 

BDFaktuell 03 / 2017
Änderung der Hessischen Arbeitszeitverordnung vorgesehen

Hans-Kurt Köhler

Wesentliche Änderung der Arbeitszeitverordnung i.d.F. vom 15. Dezember 2009 ist die Absenkung der regelmäßigen Wochenarbeitszeit von 42 auf 41 Stunden ab dem 1. August 2017. Dies war im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Bündnis90/Grüne so vereinbart.

Die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten bis zur Vollendung des sechzigsten Lebensjahres beträgt dann 41 Stunden, ab Beginn des einundsechzigsten Lebensjahres oder bei Vorliegen einer Schwerbehinderung bleibt es bei einer regelmäßigen Arbeitszeit von 40 Stunden.

In Folge dieser Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit wird das Ansparen von einer Stunde pro Woche auf das Lebensarbeitszeitkonto zum 31. Juli 2017 eingestellt. Dies soll aus Gleichbehandlungsgründen auch für die Beamtinnen und Beamten gelten, die ihre Arbeitszeit freiwillig um eine Stunde erhöht haben. Die angesparten Stunden bleiben jedoch unverändert bestehen und können nach den Richtlinien über das Lebensarbeitszeitkonto in Anspruch genommen werden.

Die Verordnung soll zum 1. August 2017 in Kraft treten, das Ansparen auf dem Lebensarbeitszeitkonto endet mit Ablauf des 31. Juli 2017.

BDFaktuell 03 / 2017
Prüfungssimulation für die TFOI-Anwärter

Roland Klemm

Der BDF-Hessen organisiert am 03.03.2017 eine Prüfungssimulation für die Laufbahnprüfung im gehobenen Dienst am FBZ Weilburg. Hierzu sind alle aktuellen Anwärter herzlich eingeladen. Eine gesonderte Einladung mit Uhrzeit und Treffpunkt sowie einem kurzen Überblick über den Tagesablauf wird an alle Anwärter des laufenden Jahrgangs geschickt.
Roland Klemm

 

 

Stand: 07. September 2017