BDFaktuell 05 / 2014

BDFaktuell 05 / 2014
Senioren auf der Jagd nach Auerhahnsteinen

von Michel Küthe

Nach der Vorankündigung in der März Ausgabe von BDF-aktuell erfolgt jetzt die endgültige Einladung zum diesjährigen Seniorentreffen in Alsfeld: Wir treffen uns am 8. Mai 2014 um 9.45 Uhr auf dem Parkplatz der Stadthalle in Alsfeld, Jahnstraße 14.

Um 10.00 Uhr beginnt eine Stadtführung von max. 90 Minuten mit Frau Westrupp vom „Tourist Center Alsfeld“. Die Führung beginnt am Treffpunkt Stadthalle und endet (hoffentlich) am Hotel Klingelhöfer, wo wir das Mittagessen einnehmen wollen.

Nach dem Mittagessen starten wir (leider ohne Mittagschlaf) in unseren Fahrzeugen (Fahrgemeinschaften) nach Eifa (B 62 Richtung Bad Hersfeld). Nach einem kurzen Kontrollstopp am Ortsanfang fahren wir in Eifa rechts auf die L 3160 in Richtung Grebenau, nach ca. 2 km auf die K 74 in Richtung „Schwarz“. Nach ca. 2,5 km parken wir die Fahrzeuge an einer größeren Kreuzung in einer Linkskurve am Rettungspunkt VB 190.

Von diesen Punkt werden wir ca. ab 14.00 Uhr auf den Spuren der Auerhahnjagd des 19. Jahrhunderts wandern. Die Wegstrecken sind nicht allzu weit und recht gut zu laufen, bringen Sie dennoch brauchbares Schuhwerk mit, es könnte etwas feucht von unten werden, je nach Wetterlage auch an Regenkleidung denken. Ausführliche Informationen zu den geschichtlichen Hintergründen dieses Programmpunktes erhalten Sie vor Ort und können diese zur Nachbereitung mit nach Hause nehmen. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken treten wir wieder die Heimreise an.

Die Kosten der Stadtführung und des Info-Materials übernimmt wie in jedem Jahr der BDF-Landesverband Hessen.
Kontakt: Michel Küthe, Laufdorfer Straße 3, 35619 Braunfels-Bonbaden, Tel.: 06442-23880, Mail: Kuethe.M@bdf-hessen.de.

BDFaktuell 05 / 2014
Landesjugendtag des BDF Hessen vom 23. bis 24. Mai 2014

von Imre Seif und David Menke

Wer Lust hat, sich mit jungen Forstleuten aus ganz Hessen und den angrenzenden Bundesforstbetrieben auszutauschen, aktuelle Probleme zu diskutieren, sich kennenzulernen und gemeinsam etwas zu erleben kommt vom 23. auf den 24. Mai zum diesjährigen Landesjugendtag des BDF-Hessen ins Jugendwaldheim in Hasselroth. Zu dieser Veranstaltung sind alle Mitglieder des BDF (bis 35 Jahre) und alle an der Arbeit des BDF Interessierten (in Ausbildung und Berufseinsteiger) herzlich willkommen, ebenso Familienmitglieder. Einen Teil der Kosten der Veranstaltung übernimmt der BDF.
 
Folgendes Programm erwartet Euch:

Freitag, den 23. Mai:    
  Anreise zum Jugendwaldheim    
16.00 Uhr: Begrüßung     
17.30 Uhr: Gemeinschaftsansitz auf Rehwild
(Alternative: Geschäftsfelder im FA Hanau-Wolfgang) 
 
 
20.00 Uhr Grillen am Lagerfeuer und Diskussion folgender Themen der BDF-Landesjugend  
          Besprechung allgemeiner berufspolitischer Themen
Besondere Situation junger Forstleute in der Forstverwaltung
zukünftige Organisation der Landesjugend innerhalb des BDF  
Samstag, den 24. Mai:     
8.00 Uhr: gemeinsames Frühstück und Lunchpakete   
9.00 Uhr: Waldpädagogische Exkursion / Spiele zum Thema „Waldolympiade – Wald bewegt“    
11.00 Uhr: Besichtigung der Darre des FA Hanau-Wolfgang   
12.00 Uhr: Mittagspause (Lunchpakete) am Forstamt Hanau-Wolfgang    
13.00 Uhr: Exkursion zum Thema Erholungssteuerung; hier: Wildpark Alte Fasanerie  
16.00 Uhr: Verabschiedung und Abreise   
Alle Informationen zur Zielgruppe, Adressen, Kosten, mitzubringende Ausrüstung, Hunde und Teilnehmerzahl können bei Davie Menke mit der Angabe, ob Ihr am Gemeinschaftsansitz teilnehmen wollt, sowie Namen und Telefonnummer angefordert werden (menke.d@bdf-hessen.de).

BDFaktuell 05 / 2014
Ein Navi für den Berufsverband – BDF 2.0?

von Dr. Manfred Johann

Am 09. April diesen Jahres war es wieder soweit: die Mitglieder des BDF-Hessen kamen von nah und fern zum zentral gelegenen Tagungsort Alsfeld-Eudorf, um ihre Führungsriege zu bestätigen oder neu zu wählen und vor allem, um neue Ziele für die Zukunft zu definieren. Die erfreuliche Mitgliederentwicklung der letzten Zeit spiegelt die aktuelle Einstellungspraxis wider und zeigt auch das Interesse des forstlichen Nachwuchses an berufspolitischer Vertretung. Deren Belange standen diesmal im Mittelpunkt des öffentlichen Teils, bei dem auch – wie der Name schon sagt – interessierte Nicht-Mitglieder zu Wort kommen sollten. Die Rahmenbedingungen des Berufslebens wechseln immer schneller und man tut gut daran, für die Herausforderungen der Zukunft rechtzeitig gerüstet zu sein.

Damit auch die persönliche Zukunft gesichert wird, stand wieder ganztägig Norbert Meier vom BDF-Sozialwerk den Mitgliedern mit Rat und Tat zu Seite.

Aber eines nach dem anderen:
Im offiziellen Teil wurde des verstorbenen Kollegen Walter Betz gedacht und für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Andrea Böcker-Grundmann, Ingobert Keßler, Frieder Koob, Hans Peter Maier, Andreas Wennemann, Hermann Wilhelm und Carsten Wilke (25 Jahre), Walter Friese, Heinz Hahn, Eckhart Kalhöfer, Kurt-Heinz Kaut, Jürgen Kegel, Bernhard Kreusler, Harald Kuffner, Gerd Scheele, Rolf Steinbrenner und Rolf Wagner (40 Jahre), Walter Corell, Herbert von Dombois, Herbert Freese, Günter Grotewold, Karl-Theodor Paul und Dr. Gerhard Sabiel (50 Jahre), darüber hinaus das BDF-Urgestein Kurt Lehmann für seine 60-jährige Mitgliedschaft. Verbunden war dies stets mit besonderem Dank für vielfältiges aktives Engagement in der Verbandsarbeit.

Lebhafte Einführung in „Open Space“ durch Stephan Roeder…
Foto: Manfred Johann

Nach dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Dr. Gero Hütte-von Essen und dem Finanzbericht des Schatzmeisters Albin Happel waren die Kassenprüfer dran, die eine ordnungsgemäße Haushaltsführung festgestellt haben und die Entlastung des Vorstandes empfahlen. Dies geschah auch nach der Aussprache über die Berichte. Danach wurde unter Leitung von Hans-Kurt Köhler – mit souveräner und humorvoller Gelassenheit - zur Wahl geschritten. Es kandidierten als Vorsitzender: Dr. Gero Hütte-von Essen, als Stellvertreter: Werner Schaaf (Arbeitsbereich DBB), Juliane Bieling (Arbeitsbereich BDF-Bund), Sebastian Gräf (Arbeitsbereich Kontakte Jugend und Personalräte), Sigrun Brell (Arbeitsbereich Stellungnahmen), als Geschäftsführer: Gerhard Kunze, als Schatzmeister: Albin Happel, als Vertreter BiSoWe: Rolf Wagner, als Landesredakteur: Dr. Manfred Johann, als Jugendvertreter (Bestätigung durch die JHV) Imre Seif und sein Stellvertreter David Menke; alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden von der Hauptversammlung gewählt und werden die nächsten drei Jahre die Geschicke des BDF-Hessen leiten. Weitere aktive Mitglieder können bei der nächsten Vorstandssitzung satzungsgemäß mit besonderen Aufgaben beauftragt werden.

 
 … und los geht´s mit den Diskussionsrunden!
Foto: Manfred Johann 

Zum öffentlichen Teil hatte sich vor allem Imre Seif zusammen mit einer kleinen Arbeitsgruppe intensive Gedanken gemacht und nach neuen Wegen gesucht. Zunächst begrüßte der Landesvorsitzende Dr. Gero Hütte-von Essen die Anwesenden und leitete zu den Kurzreferaten von Ines Gilow (BDF-Jugend) und Stefan Schmidt (DBB-Jugend) über, die beide moderne Gewerkschaftsarbeit aus ihrer Position heraus beleuchteten und vor allem den Schwerpunkt bei der Bildung von Netzwerken sehen. Mit dieser Einstimmung ging das Publikum in die aktive Mitarbeit nach der Methode des „Offenen Zukunftsraums“ unter der professionellen Leitung des nicht nur in Forstkreisen bekannten Moderators Stephan Röder. Aus der intensiven Zusammenarbeit und angeregten Diskussionen kristallisierten sich Hauptziele für die künftige BDF-Arbeit heraus, die noch ausgearbeitet werden müssen und in Kürze zusammen mit weiteren Erfahrungen und Aussagen dieser Veranstaltung  veröffentlicht werden sollen.

Der ereignisreiche Tag ging nur langsam dem Ende entgegen, da noch viele interessante Gespräche zwischen jungen und alten Mitgliedern sowie noch einigen Unentschlossenen geführt wurden. Die Intensivierung der persönlichen Kontakte ist sicherlich ein wichtiger Schritt Richtung Netzwerkbildung.

BDFaktuell 05 / 2014
Neues zum steuerlichen Reisekostenrecht

von Werner Schaaf

Die „erste Tätigkeitsstätte“ löst den Begriff der „regelmäßigen Arbeitsstätte“ ab. Ein Beschäftigter kann nur eine erste Tätigkeitsstätte haben, die vom Arbeitgeber oder Dienstherrn benannt wird. Benennt er keine, richtet sich diese nach der steuerrechtlich zu prüfenden überwiegenden Tätigkeitsstätte. Eine erste Tätigkeitstätte kann bei unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen nur für mindestens 48 Monate und bei befristeten nur für die gesamte Dauer festgelegt werden.

Diese Änderung betrifft in erster Linie Beschäftigte, die regelmäßig an mehreren Orten tätig sind.

Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte können steuerlich durch die Entfernungspauschale geltend gemacht werden. Alle anderen beruflichen Fahrten sind Dienstreisen. Die nicht nach Reisekostenrecht (HRKG) durch den Arbeitgeber erstatteten Fahrtkosten können steuerlich mit 0,30€/km berücksichtigt werden. Diese Regelung ist insbesondere für Beschäftigte mit mehreren Arbeitsorten interessant.

Haben Beschäftigte ein „weitläufiges Arbeitsgebiet“ (ohne ortsfeste Arbeitsstätte), gilt bis zu dessen Zugang oder zum regelmäßigen Treffpunkt die Entfernungspauschale, darüber hinaus Reisekostenrecht.

Diese Regelung ist insbesondere für Waldarbeiter und Forstwirtschaftsmeister interessant. Auch hier gilt, dass die nicht vom Arbeitgeber erstatteten Kosten (Fahrtkosten und Verpflegungsaufwendungen) steuerlich berücksichtigt werden.

Bei Auswärtstätigkeiten (außerhalb der Wohnung, der ersten Tätigkeitsstätte, oder ohne ortsfeste Arbeitsstätte) gelten neue Verpflegungspauschalen. Bei eintägiger Auswärtstätigkeit von mehr als 8 Stunden oder bei mehrtägiger Auswärtstätigkeit: 12,-€ (An- und Abreisetag ohne Mindestabwesenheitsprüfung), bei 24 Stunden 24,-€.

Wird die Verpflegung vom Arbeitgeber gestellt, erfolgt eine Kürzung um 4,80€ (20% des 24-Stunden-Satzes) für das Frühstück und jeweils 9,60€ (40% des 24-Stunden-Satzes) für Mittag- und Abendessen.

 Von den Neuregelungen profitieren in erster Linie Beschäftigte ohne ortsfeste Arbeitsstätte und solche mit mehreren Tätigkeitsstätten. Die Änderung der Verpflegungspauschalen dürfte ebenso weitgehend für alle Beschäftigten vorteilhaft sein.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Der BDF kann keine individuelle Steuerberatung durchführen!

BDFaktuell 05 / 2014
Stellenausschreibung Forstwirtin/Forstwirt in Wiesbaden

Das Amt für Grünflächen, Landwirtschaft und Forsten der Landeshauptstadt Wiesbaden sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Forstwirtin/Forstwirt.

Die vollständige Ausschreibung mit Informationen zu Aufgabengebiet und Anforderungsprofil finden Sie auf unserer Homepage unter www.wiesbaden.de/stellenausschreibung.

Die Bewerbungsfrist endet am 09.05.2014. Für weiterführende Informationen steht Ihnen Frau Rippelbeck unter der Rufnummer (0611) 23608511 gerne zur Verfügung.

 

 

Stand: 29. Mai 2018