BDFaktuell 03 / 2013

BDFaktuell 03 / 2013
Jahreshauptversammlung 2013: Politiker auf dem Prüfstand

von Dr. Manfred Johann

Der BDF-Hessen nimmt das Wahljahr zum Anlass, bei der Jahreshauptversammlung am 17.04.2013 in Alsfeld-Eudorf der Politik auf den Zahn zu fühlen, wie sie sich die Zukunft der Waldwirtschaft in Hessen vorstellt; eng damit verbunden ist natürlich auch der Nachhaltigkeitsgedanke, sowohl in ökologischer, wirtschaftlicher als auch personeller Hinsicht.

Im öffentlichen Teil für alle Mitglieder und Interessierte, der diesmal am Vormittag stattfindet, wird nach einem Einführungsreferat im Rahmen einer Podiumsdiskussion dieser „Politik-Check“  mehr Klarheit zu den Positionen der Parteien bringen. Hierzu werden die forstpolitischen Sprecher aller Landtagsfraktionen eingeladen. Unter professioneller Moderation werden sie sich den Fragen des Publikums stellen.

Die Details des Programms werden in der April-Ausgabe von BDF-Aktuell, über persönliche Einladungen und BDF-Info bekannt gegeben.

BDFaktuell 03 / 2013
Forstleute gesucht: Wiesbaden richtet Bestattungswald im Stadtwald ein

von Sabine Rippelbeck

Dass der Wald vielfältige Funktionen erfüllt, insbesondere im Bereich eines  Ballungsgebietes, ist inzwischen auch vielen Nicht-Förstern/Försterinnen bekannt. Relativ neu ist allerdings, dass sich der gesellschaftliche Wandel im Bestattungswesen auch im Wald vollzieht: Vor einigen Jahren noch ein Novum und von vielen belächelt, hat sich die Einrichtung von Bestattungswäldern mittlerweile in jedem Bundesland manifestiert. Auch in Wiesbaden ist seit einigen Jahren die Nachfrage nach alternativen Bestattungsarten, insbesondere aber im Wald, gewachsen. Alle Beschäftigten im Stadtwald freuen sich deshalb jetzt darüber, dass die Voraussetzungen zur Einrichtung eines Bestattungswaldes geschaffen wurden. In einem reizvollen Waldgebiet an der Grenze zum Rheingau wurde ein ca. 10 ha großes Waldstück ausgewählt, in dem viele verschiedene Baumarten zu Hause sind. Der Bestattungswald wird nicht in Kooperation mit den bekannten Firmen betrieben, sondern die Stadt hat sich entschlossen, das Projekt in Eigenregie zu betreiben. Eine ganz wesentliche Voraussetzung fehlt allerdings noch, bevor es endgültig losgehen kann: Der Stadtwald braucht für den Betrieb dringend forstlich ausgebildetes Personal. Gesucht werden ein Forstwirt/eine Forstwirtin sowie ein/e Forstinspektor/in. Die Stellen sind vorerst auf 2 Jahre befristet, aber die Chancen für eine dauerhafte Übernahme stehen sehr gut! Wer sich für das Thema interessiert und das Team des Stadtwaldes in diesem Bereich verstärken möchte, kann sich gerne unter der Telefonnummer 0611-236085 bei Sabine Rippelbeck melden, um nähere Informationen zu erhalten. 

Stand: 29. Mai 2018